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Wenn es draußen mal wieder kreucht und fleucht

Wer kennt es nicht: Der Frühling und die ersten Sommervorboten kommen, man liegt im Park auf der Wiese, entspannt und vernimmt zum ersten Mal im Jahr dieses liebliche und nerv tötende Summen, dem kurz danach meist unerwartet ein Piecks folgt, der wahnsinnig anfängt zu jucken. Es ist wieder soweit! Das Fliege-, Beiß- und Stechvieh ist wieder unterwegs. Verzweifeln muss man deshalb aber noch lange nicht, denn mit der entsprechenden Ausrüstung und ein paar Tipps kann man gut durch diese Zeit kommen.

Wer im Sommer in den Rheinauen, am Bodensee oder sonst wo an ruhig gelegenen Gewässern wandert, faulenzt oder campt, wird früher oder später unfreiwillig Bekanntschaft mit Stechmücken machen. Was helfen kann sind Sprays auf Basis von natürlichen Ölen, Duschseifen mit Citronella oder Insektenschutzarmbänder. Im heimischen Garten können am Abend auch Moskitospiralen helfen, geflogene Großangriffe von Schnaken zu mindern.

Wer in den warmen Monaten zum Beispiel nach Schottland fliegt, wird früher oder später auf dunkle Schwaden am Himmel treffen. Nein, es sind keine Vögel gemeint, sondern ‚Midges‘-kleine und wahnsinnig fiese Stechmücken, getummelt in Schwärmen, die einen partout nicht in Ruhe lassen wollen. Hier ist es ratsam, an stichfeste oder imprägnierte Mückenschutzbekleidung zu denken. Stichfeste Stoffe bieten einen mechanischen Schutz, denn sie sind so eng gewebt, dass nichts mehr hindurch stechen oder zwicken kann. Imprägnierte Kleidung ist meist mit Permethrin behandelt, ein Mittel, das auch in der Agrarkultur angewendet wird und im Textil im Schnitt ca. 50 Wäschen hält. Auch ein Hut-Netz könnte zum Schutz in solchen Gegenden hilfreich sein. Wichtig ist dabei, möglichst viele kleine Maschen zu wählen, damit das gemeine Stechgetier nicht hindurchfliegen kann. Die gleiche Ausstattung ist auch für skandinavische Gegend mit Mückenplage empfehlenswert.

Ganz anders sieht der Schutz in Gebieten aus, in denen Gefahren wie Malaria, Dengue-Fieber oder noch schwerere Infektionen durch einen Mückenstich lauern. Mögliche Impfungen und Prophylaxen sollten mit einem Reisemediziner oder einem geschulten Hausarzt abgewogen werden. Trotz allem sollte stichfeste oder imprägnierte Kleidung immer mit dabei sein. Die bei uns ausreichenden Sprays reichen dort leider nicht aus, weshalb es sich empfiehlt, auf Präparate mit DEET oder Saltidin zurückzugreifen. Natürlich bekommt auch in den Ländern vor Ort Mückenschutzsprays, die aber keiner gesundheitsamtlichen Prüfung unterliegen und deshalb nicht vollkommen unbedenklich sind.

Viele Insekten sind dämmerungsaktiv und werden in der Nacht von Licht angezogen, weshalb man sich auch überlegen sollte, ein Moskitonetz mitzunehmen. Diese gibt es mit verschieden engen Maschen, in verschiedenen Formen und sogar teilweise imprägniert

Und wenn es doch mal einer dieser Quälgeister schafft, zu beißen oder zu stechen, kann mit einem Stichhelfer (Zap it!) dem Juckreiz Linderung verschafft werden. Das ist ein kleines Teilchen, das durch kurze und nicht schmerzhafte Stromstöße Schwellungen und Juckreiz stark schwächt. Alternativ gibt es auch ein anderes Modell (Bite away), das mit reiner Wärme arbeitet.

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